Lehrerfortbildungsveranstaltung: MaMut sekundar 2019

Materialien für den Mathematikunterricht der Sekundarstufe (MaMut)

Argumentieren, Begründen, Beweisen

Bei der Fortbildung handelt sich um eine Veranstaltung zur jährlichen Fortbildungsreihe „Materialien für den Mathematikunterricht der Sekundarstufe I (MaMut)“, die sich an Lehrkräfte der Sekundarstufe richtet. Im Anschluss an einen Vortrag, werden einzelne Aspekte zum Thema in Workshops vertieft.

Datum/Zeit - 12. März 2019 von 13.00 bis 17.15 Uhr
Veranstaltungsort - Südgelände der Friedrich-Alexander-Universität in der Cauerstraße 11 in Erlangen
Anmeldeschluss - 1. Februar 2019


FIBS: E114-MDID/19/1

Ausführliche Informationen zu den Workshops

Die Workshops finden in den Workshoprunden parallel statt und deshalb können Sie pro Workshoprunde auch nur an einem Workshop teilnehmen. Bitte melden Sie sich nach der Anmeldung über FIBS per Mail an didmath-mamut@fau.de zu den Workshops an.

Workshop 1: „Von Mathe wird mir immer schlecht!“
ist das übliche Gejammere, das man von vielen Schülern kennt, die – trotz guter Lehrer – in der Schule selbst die harmlosesten Beweise nicht verstehen, ja nicht einmal deren Notwendigkeit einsehen. Woran liegt das? Kann man das ändern? Und wenn ja, wie? Diesen Fragen wollen wir uns im Workshop widmen, und zwar eher exemplarisch als systematisch.
Appell, Roos (Uni Würzburg)

Workshop 2: Begründen üben auf verschiedenen Wegen
An Beispielen der Unter- und Mittelstufe wird gezeigt, wie Lernende mit unterschiedlichen Aufgabenformaten an das Begründen als Vorstufe des Beweisens herangeführt werden können.
Plackner, Postupa (Universität Erlangen-Nürnberg)

Workshop 3: Fragen stellen als Grundlage für Argumentationsprozesse
Wie entsteht eine schlüssige Argumentationskette? Dieser Frage wird im Workshop beim Bearbeiten von Konstruktionsproblemen nachgegangen und dabei charakteristische Fragen erarbeitet, die den Prozess des Argumentierens begleiten und unterstützen.
Gleich (Universität Erlangen-Nürnberg)

Workshop 4: Visualisierungen als Begründungshilfen in der Stochastik (vor allem für LA Gym)
Im Workshop soll anhand zweier komplexer Situationen der Stochastik mit realem Anwendungsbezug (z.B. in der Medizin) erläutert werden, wie geeignete innovative Visualisierungen Schülerinnen und Schülern beim Begründen helfen können: Häufigkeitsdoppelbäume bei bedingten Wahrscheinlichkeiten und Figurenraster zur Visualisierung von Risikoveränderungen.
Binder/Krauss/Weber (Universität Regensburg)

Workshop 5: Argumentieren: Von der Binomialverteilung hin zum Hypothesentest
Im Workshop diskutieren wir einen Übergang von der Binomialverteilung hin zum Hypothesentest. Was wird an Fachkenntnissen benötigt, welche Fragen sollten thematisiert werden?
von Schroeders (Universität Erlangen-Nürnberg)

Workshop 6: Die „n-1-Strategie“ als computerunterstütztes Hilfsmittel beim Beweisen im Mathematikunterricht
Immer wieder stellt sich bei den aktuellen Bemühungen um eine umfassende „Digitalisierung der Schulen“ die Frage nach sinnvollen Einsatzbereichen des Computers im Mathematikunterricht, die über die Funktionen des Veranschaulichens und Berechnens hinausgehen. Im Workshop zur „n-1-Strategie“ soll erlebt werden, wie unter Einbeziehung des Computers ein wirklicher mathematischer „Mehrwert“ entsteht, indem mit Unterstützung von Geometrieprogrammen Beweisideen generiert werden, Beweise zum notwendigen Bestandteil von Konstruktionsaufgaben werden und damit Konstruieren und Beweisen in eine enge und dem Schüler natürlich erscheinende Beziehung zueinander gestellt werden. (Bringen Sie einen Laptop mit DynaGeo/Geogebra mit.)
Weth (Universität Erlangen-Nürnberg)

Workshop 7: Widerspruchsbeweise
So einfach die Idee des Widerspruchsbeweises, so schwierig ist dann meistens die Durchführung. Wie können wir diese Proble¬matik ein Stück weit entschärfen? Welche Vorübungen sind nütz¬lich? Kann dadurch eine eigene mathematische Diskussionskultur entstehen? Diese Fragen werden wir im Workshop an Beispielen aus Zahlentheorie, Geometrie und Analysis auf Schulniveau gemeinsam bearbeiten.
Pott (Universität Erlangen-Nürnberg)


Die Veranstaltung wird freundlicherweise unterstützt von:
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