Lehrerfortbildungsveranstaltung: MaMut primar 2019

Materialien für den Mathematikunterricht der Primarstufe (MaMut primar)

Mathematikunterricht – Innovativ vs. traditionell

Bei der Fortbildung handelt sich um eine Veranstaltung zur jährlichen Fortbildungsreihe „Materialien für den Mathematikunterricht der Primarstufe (MaMut primar)“, die sich an Lehrkräfte an Grundschulen richtet. Im Anschluss an einen Vortrag, werden einzelne Aspekte zum Thema in Workshops vertieft.

Datum/Zeit - 14. März 2019 von 12.30 bis 17.15 Uhr
Veranstaltungsort - Philosophische Fakultät, Regensburger Straße 160, Nürnberg
Anmeldeschluss - 1. Februar 2019


FIBS: E114-MDID/19/2

Den Flyer finden Sie hier.

Ausführliche Informationen zu den Workshops

Die Workshops finden in den Workshoprunden parallel statt und deshalb können Sie pro Workshoprunde auch nur an einem Workshop teilnehmen. Bitte melden Sie sich nach der Anmeldung über FIBS per Mail an didmath-mamut@fau.de zu den Workshops an.

Workshop 1: Digitale Aufgabenformate zum Üben des Einmaleins – innovativ?
Ein Blick durch die fachdidaktische und medien-didaktische Brille: Sind digitale Angebote per se innovativ? Vor dem Hintergrund fachdidaktischen und mediendidaktischen Wissens werden digitale Aufgabenformate zum Üben des Einmaleins gemeinsam erprobt und diskutiert.
Birklein (Universität Bamberg)

Workshop 2: Modellierungskompetenzen stärken
Modellieren bedeutet, eine realistische Situation mithilfe der Mathematik zu lösen. Im Workshop werden verschiedene Aufgabentypen vorgestellt und erprobt, die von Anfang an Modellierungsprozesse ermöglichen und Modellierungskompetenzen stärken.
Ebersberger (GS Kirchenplatz Fürth)

Workshop 3: Alltagsmaterialien innovativ genutzt – Muster und Kartenhäuser
Muster und Strukturen ist ein wesentlicher Bereich im LehrplanPlus. Im Workshop wird am Beispiel von Kartenhäusern gezeigt, wie Muster in Alltagsmaterialien entdeckt und beschrieben und dadurch prozessbezogene Kompetenzen gefördert werden können.
Landgraf (Universität Bamberg)

Workshop 4: Entwicklung (m)eines Stellenwertverständnisses
Ein sicheres Verständnis des Stellenwertsystems (SWS) bildet eine fundamentale Grundlage für zahlreiche Inhalte des Mathematikunterrichts. Die Auseinandersetzung mit nichtdezimalen SWS kann dabei hilfreich sein, Eigenschaften von SWS zu erkennen. Anhand geeigneter Aufgabenformate für alle vier Jahrgangsstufen der GS werden diese Eigenschaften fokussiert. Auf typische Verständnisschwierigkeiten im Erarbeitungsprozess wird eingegangen und alternative Herangehensweisen aufgezeigt.
Matthes (Universität Erlangen-Nürnberg)

Workshop 5: Sachrechnen an außerschulischen Lernorten
Eines der zentralen Ziele des Sachrechenunterrichts ist das Vermitteln eines Lebensweltbezuges der Mathematik. Im Workshop werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie dies in Verbindung mit Unterrichtsgängen gelingen kann
Plackner (Universität Erlangen-Nürnberg)

Workshop 6: Problemlösen kann man lernen
Um Probleme erfolgreich lösen zu können, benötigen die Lernenden Lösungsstrategien. Am Beispiel wird gezeigt, wie diese von den Lernenden entdeckt, bewusst gemacht und schließlich angewendet und gefestigt werden können.
Postupa (Universität Erlangen-Nürnberg)

Workshop 7: Mathematik ist mehr als rechnen – Falten, entdecken, staunen
Im Workshop wird gezeigt, wie Kinder mit Hilfe von Faltübungen geometrische Erfahrungen machen und dabei ihre mathematische Sprache auf „traditionellem“ und „innovativem Weg“ verbessern können.
Schoy-Lutz (Pädagogische Hochschule Thurgau)

Workshop 8: Einsatz einer Tabellenkalkulationssoftware im Stochastikunterricht der Grundschule
Im Workshop wird das Potential einer Tabellenkalkula- tionssoftware im Stochastikunterricht an Beispielen zur Simulation von Zufallsexperimenten aufgezeigt. Neben einem kleinen Einblick in die Erstellung von entsprechenden Exceldateien wird auch der unterrichtliche Einsatz zur Diskussion gestellt.
von Schroeders (Universität Erlangen-Nürnberg)

Workshop 9: LearningApps – digitale Lernbausteine für den Unterricht
Die Internetplattform „LearningApps.org“ unterstützt mathematische Lern- und Lehrprozesse mit multimedialen Bausteinen, die online erstellt und in Lerninhalte eingebunden werden. In dieser virtuellen Lernumgebung werden die Kinder zum Üben motiviert und erhalten eine direkte Rückmeldung über ihren Lernerfolg. Im Workshop werden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, praktisch erprobt und kurz über bisher gemachte Erfahrungen berichtet.
Strobel (GS Zedernstraße, Fürth)

Workshop 10: Selbstbestimmtes Lernen - Lernwerkstatt
Diese offene Form von Schule und Unterricht weist einen Weg in die Zukunft, in der Lehrer als Lernbegleiter Kinder in ihrem individuellen Lernprozess begleiten und zu Schatzjägern werden. Wie Sie diesen Weg beschreiten können wird an Hand praktischer Beispiele aus dem Mathematikunterricht der Grundschule dargestellt und ausprobiert.
Teibach (Gebrüder-Grimm-Schule, Nürnberg)

Workshop 11:Geometrie in der GS - Schülern beziehungsreiche Entdeckungen ermöglichen
Im Workshop soll vorgestellt werden, wie Schüler handlungsorientiert Inhalte des Geometrieunterrichts erarbeiten und anhand dessen Erkenntnisse gewinnen können. Diese sollen sie miteinander in Beziehung setzen können, um Zusammenhänge zu erkennen. In den vorgestellten Praxisbeispielen sollen gleichzeitig inhaltliche mathematische Kompetenzen trainiert und prozessbezogene Kompetenzen gefördert werden, um geometrische Grundvorstellungen aufbauen zu können.
Vanhauer und Fröba (GS Fischbach)

Workshop 12: Wahrscheinlichkeit in der Grundschule
Im Workshop werden, nach einer kurzen theoretischen Basis, viele Aufgaben vorgestellt. Die verschiedenen Aufgabenstellungen der Wahrscheinlichkeit können den Schülern sukzessive anhand von praxisorientierten Beispielen nähergebracht werden. Die Teilnehmer des Workshops können ausgewählte Aufgaben erproben, Eindrücke gewinnen sowie Anregungen für den eigenen Unterricht sammeln.
Yilmaz (Max-und-Justine-Elsner-GS Erl. Bruck)